Dort, wo wir die Produktionsstätten nicht selbst betreiben, achten wir auf eine sorgfältige Auswahl unserer Produktionspartner, um erfolgreiche und langfristige Partnerschaften aufzubauen.
Oberalp legt großen Wert auf das Wohlergehen und die Gesundheit aller, die unsere Produkte herstellen - nicht nur unserer eigenen Mitarbeiter:innen. Wir setzen uns mit großem Engagement und erheblichen Ressourcen dafür ein, sichere, respektvolle und faire Arbeitsbedingungen in allen Produktionsstätten, mit welchen wir zusammenarbeiten zu fördern.
Dieser Vertrag ist die Grundlage für verantwortungsvolle Geschäftspartnerschaften und dient als Ausgangspunkt für unseren Verhaltenskodex und unsere Umwelt- und Chemikalienpolitik.
Zeigt der Öffentlichkeit, wie wir als Unternehmen arbeiten und welchen Standards wir folgen.
Die Zusammenarbeit mit dieser Multi-Stakeholder-Initiative stärkt unser Engagement für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie.
84 % unseres Produktionsvolumens an Textilien stammt von Lieferanten, mit denen wir langjährige Geschäftsbeziehungen pflegen (+5 Jahre)
15% Europa, 83% Asien, 2% Naher Osten
Mit unsere 12 Standorten integrieren wir uns in vielen Gemeinschaften aktiv. Darüber hinaus werden verschiedene Herzensangelegenheiten von unseren Marken, Niederlassungen und Kolleg:innen unterstützt. Hier eine Auswahl aktueller Projekte.
Bereits 2013 haben wir uns für eine Zusammenarbeit mit der Fair Wear Foundation (FWF) entschieden, einer Multi-Stakeholder-Initiative, die sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textilbranche einsetzt. Diese Entscheidung spiegelt unser Engagement wider, die Menschen, die zur Herstellung unserer Produkte beitragen, in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen.
Die Mitgliedschaft unterstützt uns dabei, menschenrechtliche Sorgfaltspflichten entlang unserer Lieferkette für textile Fertigprodukte umzusetzen. Sie stärkt unsere Fähigkeit, Risiken zu erkennen und zu mindern, bei Bedarf Korrekturmaßnahmen sicherzustellen sowie den Zugang der Beschäftigten zu Schutz- und Beschwerdemechanismen zu gewährleisten.
Die FWF führt Untersuchungen zu arbeitsplatzbezogenen Fragestellungen und gesetzlichen Anforderungen durch und stellt die gewonnenen Erkenntnisse ihren Mitgliedern zur Verfügung. Gleichzeitig fördert sie den offenen Austausch zwischen Marken und weiteren Interessengruppen. Lokale Teams in verschiedenen Produktionsländern führen Schulungen, Seminare und Fabrikbewertungen durch und tragen so dazu bei, stärkere und widerstandsfähigere Strukturen aufzubauen.
Ein zentraler Bestandteil der Arbeit der FWF ist ihr Beschwerdemechanismus für Beschäftigte. Dieser ermöglicht es den Beschäftigten in den Fabriken, mit denen wir zusammenarbeiten, Beschwerden in ihrer eigenen Sprache einzureichen. Die Beschwerden werden anschließend an uns weitergeleitet, sodass wir zeitnah, leicht zugänglich und unter Berücksichtigung der jeweiligen kulturellen Gegebenheiten Abhilfe schaffen können.
Im Rahmen ihres jährlichen Brand Performance Checks bewertet die FWF unsere interne Organisation, den Umgang mit wesentlichen Ereignissen und unsere Reaktion auf Beschwerden von Beschäftigten sowie auf Risiken und negative Auswirkungen, die bei Fabrikbewertungen oder durch andere Quellen identifiziert wurden. Die Ergebnisse veröffentlicht sie in Form einer transparenten Bewertung auf ihrer Website.
Unsere Produkte werden unter Einhaltung unserer internen Prozesse zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht hergestellt. Diese Prozesse helfen uns dabei, Risiken und negative Auswirkungen, die entlang der Lieferkette auftreten können, zu erkennen, zu verhindern, zu mindern und angemessen zu begegnen. Auch wenn unser Engagement und die von uns unternommenen Anstrengungen erheblich sind, kann keine Lieferkette vollständig frei von Risiken oder negativen Auswirkungen sein.
Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, unseren Ansatz zu verbessern und jeden Tag nach wirksameren Lösungen zu suchen.
Die meisten unserer Kleidungsstücke, Textilprodukte und ein Teil unserer Schuhwaren werden in Asien hergestellt.
Unsere Skitourenfelle für Pomoca werden in der Schweiz hergestellt.
Bindungen, Skier, Skischuhe, Klettersteigsets, Seile und ein Teil der Bekleidung werden in Italien, Deutschland, Portugal und Slowenien hergestellt.
Velotex: Unsere Mohair-Samt-Produktion in Deutschland stellt den Hauptbestandteil der Pomoca-Felle her.
Droker: Unsere Schuhproduktion des Salewa "Mountain Trainers" ist in Rumänien.
Ein Teil der Bekleidungskollektion von Salewa und Dynafit wird in der Türkei hergestellt.

